Kirchen und Klöster
Verfasst: Fr 19. Dez 2008, 23:25
Peter und Paul Kathedrale
Auf dem Gelände der Festung befindet sich die von 1713 bis 1722 gebaute Peter-und-Paul-Kathedrale, in deren Innenraum die meisten russischen Zaren seit dem 18. Jahrhundert begraben liegen. Ihr 122,5 Meter hoher Turm mit einem sieben Meter hohen Engelsstandbild auf der vergoldeten Spitze war für lange Zeit, wie von Peter dem Großen angeordnet, das höchste Gebäude der Stadt.
Der Innenraum wurde mit Trophäen aus dem Nordischenkrieg und Wandmalereien geschmückt. Die Särge der Zaren wurden aus weißem Marmor gestaltet, einzig Alexander II. und seine Frau bekamen Särge aus grünem beziehungsweise rotem Marmor, da man sie für die Befreiung der Leibeigenen in ihrer Regierungszeit besonders würdigen wollte.
Der Bau der Grabkapelle, als Anhang des Gebäudes, steht kurz bevor.
Alexander-Newski-Kloster
Das Alexander-Newski-Kloster ist ein bekanntes russisch-orthodoxes Kloster in Sankt Petersburg. Auf dem Gelände befindet sich der Sitz des Metropoliten ebenso wie das Grab Alexander Jaroslawitsch Newskis, der Lazarus-Friedhof und der Tichwinder Friedhof mit zahlreichen Prominentengräbern. Das Kloster erhielt den Rang eines Lawra, den höchsten Rang, den ein Kloster einnehmen kann. In der russisch-orthodoxen Kirche gibt es nur vier Klöster dieses Rangs.
Begründet wurde es 1710 von Peter dem Großen an der Stelle, an der angeblich der russische Nationalheld und Heilige der russisch-orthodoxen Kirche, Alexander Newski, die Schweden besiegte. Die Erhebung zur Lawra erfolgte 1797 durch Paul I.. In der Ära der Sowjetunion beherbergte die Mariä-Verkündigungs-Kirche auf dem Gelände das städtische Skulpturenmuseum, heute ist das Kloster wieder geweiht und in kirchlicher Benutzung, aber trotzdem öffentlich zugänglich.
Das Kloster bildet ein Ende des Newski-Prospekts (die an der Newa gelegene Admiralität das andere), besonders bekannt wurde es durch seine beiden Friedhöfe. Der 1716 eingeweihte Lazarus-Friedhof beherbergt die Gräber zahlreicher Adliger und Baumeister des russischen Reiches, der Tichwiner Friedhof die zahlreicher Künstler.
Auf dem Gelände der Festung befindet sich die von 1713 bis 1722 gebaute Peter-und-Paul-Kathedrale, in deren Innenraum die meisten russischen Zaren seit dem 18. Jahrhundert begraben liegen. Ihr 122,5 Meter hoher Turm mit einem sieben Meter hohen Engelsstandbild auf der vergoldeten Spitze war für lange Zeit, wie von Peter dem Großen angeordnet, das höchste Gebäude der Stadt.
Der Innenraum wurde mit Trophäen aus dem Nordischenkrieg und Wandmalereien geschmückt. Die Särge der Zaren wurden aus weißem Marmor gestaltet, einzig Alexander II. und seine Frau bekamen Särge aus grünem beziehungsweise rotem Marmor, da man sie für die Befreiung der Leibeigenen in ihrer Regierungszeit besonders würdigen wollte.
Der Bau der Grabkapelle, als Anhang des Gebäudes, steht kurz bevor.
Alexander-Newski-Kloster
Das Alexander-Newski-Kloster ist ein bekanntes russisch-orthodoxes Kloster in Sankt Petersburg. Auf dem Gelände befindet sich der Sitz des Metropoliten ebenso wie das Grab Alexander Jaroslawitsch Newskis, der Lazarus-Friedhof und der Tichwinder Friedhof mit zahlreichen Prominentengräbern. Das Kloster erhielt den Rang eines Lawra, den höchsten Rang, den ein Kloster einnehmen kann. In der russisch-orthodoxen Kirche gibt es nur vier Klöster dieses Rangs.
Begründet wurde es 1710 von Peter dem Großen an der Stelle, an der angeblich der russische Nationalheld und Heilige der russisch-orthodoxen Kirche, Alexander Newski, die Schweden besiegte. Die Erhebung zur Lawra erfolgte 1797 durch Paul I.. In der Ära der Sowjetunion beherbergte die Mariä-Verkündigungs-Kirche auf dem Gelände das städtische Skulpturenmuseum, heute ist das Kloster wieder geweiht und in kirchlicher Benutzung, aber trotzdem öffentlich zugänglich.
Das Kloster bildet ein Ende des Newski-Prospekts (die an der Newa gelegene Admiralität das andere), besonders bekannt wurde es durch seine beiden Friedhöfe. Der 1716 eingeweihte Lazarus-Friedhof beherbergt die Gräber zahlreicher Adliger und Baumeister des russischen Reiches, der Tichwiner Friedhof die zahlreicher Künstler.